Position

Alle zwei Monate fundierte Informationen und Berichte über die Kämpfe der Jugend im ganzen Land und international. Bestellen unter position@sdaj-netz.de
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Dortmund stellt sich quer! Sie werden nicht durchkommen!

UPDATE: Die Polizei hat den Aufmarsch wegen eines Sprengstofffundes verboten. Die Nazis klagen wieder gegen dieses Verbot, voraussichtlich wird das Verbot keinen Bestand vor den deutschen Gerichten haben, d.h. es wird weiter nach Dortmund mobilisiert!
Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 4. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Nach dem erfolgreich verhinderten Großaufmarsch der Neonazis in Dresden gilt der so genannte „Nationale Antikriegstag“ in Dortmund als wichtigste Nagelprobe der so genannten „Autonomen Nationalisten“ bundesweit.
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 Robert Krotzer
Eine Abrechnung mit Postmoderne, Poplinker und antideutscher Welle.
von Robert Krotzer
Mit dem Niedergang der realsozialistischen Projekte in Osteuropa [1] blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Die Imperialisten jubelten über das „Ende der Geschichte“ und verliehen damit ihrer Hoffnung Ausdruck, ihre Kriege und Raubzüge würden von nun an widerstandslos hingenommen. Ihre FreundInnen von der vermeintlich anderen Feldpostnummer riefen: „Marx ist tot. Es lebe Marx!“ und meinten damit einen „neuen“ Marx, von dem man sich Versatzstücke in die eigenen schmucken Federn stecken kann, den man aber der Konsequenz aus seinen Erkenntnissen – Klassenkampf, Revolution, Sozialismus – beraubte. Dass man mit „verstaubten“ Ideologien an der Schwelle zum Millenium nicht weit komme, hätten sie eh immer gewusst, meinten vielfach gerade jene, die in Wien und (West-)Berlin als Erste den Regenschirm aufgespannt hatten, wenn es in den Straßen Moskaus geregnet hat. Also Schluss mit dem ganzen Proletenkram, wer braucht sich schon für das Schicksal der alleinerziehenden Billa-Verkäuferin interessieren, wenn er sein Gewissen auch mit einer Spende für Greenpeace beruhigen kann? Wer braucht den 1. Mai, wenn bei der in jenen Jahren aufgekommenen Love-Parade die bessere Party steigt? Und warum überhaupt mit der bürgerlichen Gesellschaft brechen, wenn man doch bei der liberalen Bourgeoisie als „gereifter“ Linker den Hofnarren geben kann?
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Griechenland wurde besonders hart von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise getroffen. Auf der anderen Seite setzt sich die griechische Jugend auch massiv gegen diese Angriffe zur Wehr. Doch letztendlich ist es überall das Gleiche: Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen zahlen, damit die Schuldigen, die Banken und Konzernen vom Staat unterstützt werden können. Deshalb gilt es den Abwehrkampf und den Kampf um eine Alternative gemeinsam zu führen. In der Diskussion mit unserem griechischen Genossen werden wir einen Bogen schlagen von den Kämpfen der Schüler und Schülerinnen in Griechenland und in Europa hin zum Kampf der Jugend in aller Welt für bessere Bildung und Ausbildung, für ein Leben in Frieden und für soziale Gerechtigkeit. Die internationale Solidarität findet ihren Ausdruck vor allem in den Weltfestspielen der Jugend und Studierenden, die in diesem Jahr zum 17. Mal stattfinden werden, diesmal in Südafrika. Daher informieren wir euch auch über dieses einzigartige Ereignis.
 
Claudia Wangerin
liest aus ihrem Buch
,,Die DDR und ihre Töchter”
Samstag, 18. September 2010
19.00 Uhr im EineWeItHaus
(Schwanthalerstr. 80, 80336 München, U-Bahn
Theresienwiese; Raum 108, 1. Stock)
Nach 1989 hörte vieles, was für Frauen in der DDR selbstverständlich gewesen war, plötzlich auf zu existieren; ein erfülltes Arbeitsleben, finanzielle Unabhängigkeit, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Fasziniert von diesem emanzipatorischen Selbstbewußtsein blickt Claudia Wangerin auf die Frau in 40 Jahren DDR. Sie nennt juristische Voraussetzungen, skizziert gesellschaftspolitische Entwicklungen, untersucht das Frauenbild in Kunst, Literatur und Film, führt Gespräche mit Frauen. Und kommt zu dem Schluss: Dort liegt ein Erfahrungsschatz verborgen, auf den man heute aufbauen muss.
Claudia Wangerin, Journalistin, geboren 1976 in München, schreibt seit 2004 unter anderem für die Tageszeitung „junge Welt” und die Periodika der Gewerkschaft ver.di. Ihre Schwerpunkte sind Innenpolitik und Soziales.

Nach längerer Pause findet heuer endlich wieder das über Münchens Grenzen hinaus bekannte Rage against Abschiebung unter dem diesjährigen Motto
Don’t fasten your seatbelt!
statt. Am 2.10.2010 rocken zahlreiche bekannte KünstlerInnen und lokale Subkulturgrößen unentgeltlich die Bühnen des Feierwerk, um so auf die prekäre Situation von Flüchtlingen in Deutschland aufmerksam zu machen und die Flüchtlingsarbeit finanziell zu unterstützen. Weiterlesen.

“Offene Briefe”, Appelle an die Veranstalter_innen und Pressemitteilungen wollten nicht fruchten. Deshalb führen wir die Auseinandersetzung um Sexismus und Homophobie am Chiemsee Reggae Summer dieses Jahr intensiviert. Wir möchten den Konflikt möglichst nahe an den Chiemsee Reggae Summer selbst tragen.
Die autonome Vernetzung rabatz ruft für den 28.08.10 zu einer Kundgebung gegen Homophobie und Sexismus auf dem Chiemsee Reggae Summer und überall auf. Deshalb packen wir die Badesachen ein und fahren von München nach Übersee am Chiemsee.
Solidarität mit H.Eberl – gemeinsam gegen die Kriminalisierung von AntifaschistInnen und Antikriegs-AktivistInnen!
Kundgebung am Donnerstag, 26. August 2010
um 12.30 vor dem Münchner Amtsgericht
Nymphenburger Straße 16
- Betroffen ist einer, gemeint sind wir alle! -
Die Münchener Polizei und Staatsanwaltschaft versuchen immer wieder, linke AktivistInnen mit Gerichtsverfahren zu ermatten. Gegen H.“Ebs“ Eberl, seit Jahren in München aktiv im Kampf für internationale Solidarität und gegen Militarismus, Faschismus und Rassismus, wird eine Generalabrechnung versucht, um seine Aktivitäten zu bestrafen. Am Donnerstag, dem 26. August, um 13 Uhr 30 hat er einen Prozess am Amtsgericht München, bei dem er wegen 4 verschiedener Vorwürfe im Zusammenhang mit politischen Protesten im Laufe des Jahres 2009 angeklagt ist.
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